Thüringen-Invest

Hinweis

Mit der Richtlinienänderung am 15.07.2020 wurden die Zugangsbedingungen für Thüringen-Invest​ erleichtert: Die Zahl der gesicherten und geschaffenen Arbeitsplätze ist nun kein Zugangskriterium mehr. Wir berücksichtigen die aktuelle Krisensituation; der Beitrag des Investitionsvorhabens zur Arbeitsplatzschaffung und –sicherung wird qualitativ bewertet.

Mit Thüringen-Invest unterstützen wir kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen mit Zuschüssen von bis zu 30 Prozent. Kombinierbar mit einem Förderdarlehen bis 200.000 Euro. 

Förderprogrammdetails

Was wird gefördert

Auf der Grundlage des Operationellen Programms EFRE 2014-2020 wurde die Thüringen-Invest-Richtlinie mit verbesserten Konditionen ausgestattet.

Gefördert werden Investitionsvorhaben von Existenzgründer*innen sowie Investitionsvorhaben zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die nicht im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) gefördert werden.

Förderfähig sind alle zum Investitionsvorhaben gehörenden:

  • Anschaffungen aktivierungsfähiger und betrieblich genutzter materieller Wirtschaftsgüter,
  • immaterielle Wirtschaftsgüter (z. B. Patente, Lizenzen), sofern sie als Anlagevermögen dienen sollen.

Unser Tipp!

Der Thüringen-Invest-Zuschuss ist mit Förderdarlehen vielseitig kombinierbar. Neben dem Thüringen-Invest-Darlehen können z. B. die Förderdarlehen

Thüringen-Dynamik oder
GuW Thüringen genutzt werden.

Wir beraten Sie gern über individuelle Finanzierungsmöglichkeiten. 


Die geförderten Wirtschaftsgüter müssen mindestens bis zum Ende der Zweckbindungsfrist im Betrieb der Erwerberin bzw. des Erwerbers bleiben. Die Zweckbindungsfrist beginnt mit der Abschlusszahlung an die Begünstigte bzw. den Begünstigten. Erfolgt diese jedoch vor dem Abschluss des Vorhabens, so beginnt die Zweckbindungsfrist erst mit dem Vorhabensende.

Ihr Investitionsvorhaben kann gefördert werden, wenn:

  1. Sie mit Ihrem Investitionsvorhaben zur Schaffung und/oder zur Sicherung von dauerhaften Arbeitsplätzen beitragen. Die ist im Rahmen der Antragstellung zu erläutern.
  2. ein*e Existenzgründer*in eine tragfähige Vollexistenz schafft.



Hinweis:

Anträge und Abrufe bereits bewilligter Zuschussmittel stellen Sie bitte über unser Online-Portal. Dies hat den Vorteil: Sie sparen Zeit und können sich jederzeit über den aktuellen Stand Ihres Projektes informieren.

Ihren neuen Antrag stellen Sie bitte hier

Verwendungsnachweise mit Antragstellung bis 23.10.2016 bearbeiten Sie bitte hier

Wer wird gefördert

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere des verarbeitenden Gewerbes und der produktionsnahen Dienstleistungen sowie des Handwerks, des Handels, des Dienstleistungssektors, des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes und der wirtschaftsnahen und kreativwirtschaftlichen Freien Berufe.

Es werden nicht gefördert (vgl. dazu auch die Fördergrundsätze):

  • Unternehmen in Schwierigkeiten
  • Nebenerwerbsunternehmen
  • Unternehmen des Bauhauptgewerbes und Bauträger
  • Unternehmen der Freizeitwirtschaft (z.B. Diskotheken, Spielhallen, Videoverleih, Fitnesscenter, Sauna, Solarien, Reiseveranstalter*innen und Eventmanagement)
  • Betriebe der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft und der Aquakultur sowie des Bergbaus
  • Ausgaben für die Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung von Tabak und Tabakerzeugnissen
  • Investitionen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus Tätigkeiten, die in Anhang I der Richtlinie 2003/87/EG aufgeführt sind
  • Investitionen in Flughafeninfrastruktur
  • Unternehmen des verarbeitenden Ernährungsgewerbes soweit bei der Herstellung/Verarbeitung Produkte entstehen, die Bestandteil von Anhang I des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) sind; Ausnahme: KMU des Fleischerhandwerkes sind förderfähig, sofern Investitionszuschüsse für das Vorhaben nicht aus ELER-Mitteln gewährt werden. Investitionen in die Schlachtung werden nicht gefördert.
  • Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Unternehmen, die mit Kraftfahrzeugen handeln (gilt für Antragseingänge ab 01.01.2020)
  • bei Bauvorhaben Honorare für die Leistungsphasen 1-9 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), gilt für Antragseingänge ab 15.08.2020

Weitere Voraussetzungen:

  • Die Investition wird in Thüringen durchgeführt.
  • Das Gesamtinvestitionsvolumen übersteigt nicht 500.000 Euro; die förderfähige Investitionssumme beträgt mindestens 10.000 Euro.
  • Das Vorhaben ist zum Zeitpunkt der Antragstellung (Antragseingang bei uns) noch nicht begonnen und zum Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht abgeschlossen worden.
  • Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens ist gesichert (Vorlage einer Durchfinanzierungsbestätigung).

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Wie viel wird gefördert

Der Freistaat Thüringen fördert Ihr Vorhaben über einen Zuschuss, der mit einem zinsverbilligten Darlehen kombiniert werden kann.

Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt. Seit dem 01.Juli 2014 gilt die neue allgemeine De-minimis-Verordnung für die Förderprogramme der Thüringer Aufbaubank.

Voraussetzung für die Darlehensgewährung ist, dass zum Zeitpunkt der Gewährung für dasselbe Vorhaben ein Thüringen-Invest-Zuschuss bewilligt ist und eine Bereitschaftserklärung Ihrer Hausbank vorliegt, das Vorhaben zu finanzieren.

Zuschussförderung:

  • bis zu 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 50.000 Euro
  • bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei Unternehmen des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes, maximal 50.000 Euro

Förderdarlehen: 

projektbezogene Finanzierung bis zu 200.000 Euro über Ihre Hausbank,

  • 10 Jahre Laufzeit, davon bis zu zwei Jahre tilgungsfrei, Festzins für die gesamte Laufzeit
  • Einzug der Zinsen: monatlich nachträglich
  • Einzug der Tilgungsraten monatlich nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit
  • 100 Prozent Auszahlung der Darlehenssumme
  • Sondertilgungen sind ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich
  • Sicherheiten: Es sind bankübliche Sicherheiten zu stellen. Können keine ausreichenden Sicherheiten gestellt werden, kann die Bank eine 50 prozentige Haftungsfreistellung beantragen.

Folgende Unterlagen sind mit dem Antrag einzureichen:

  • Anlage 1: Investitions- und Finanzierungsplan
  • Anlage 2: Durchfinanzierungsbestätigung/Bereitschaftserklärung der Hausbank/ des Zentralinstituts
  • Anlage 3: De-minimis-Erklärung
  • Anlage 4: KMU-Bewertung
  • Begründung zur Schaffung und/oder Sicherung von Arbeitsplätzen
  • Gewerbeanmeldung in Kopie
  • Ermittlung Anzahl der Arbeitskräfte (außer bei Existenzgründung)
  • bei Existenzgründungen:
    • Stellungnahme der IHK bzw. HWK, bei Angehörigen freier Berufe der Berufskammer bzw. anderer zuständiger Stellen zum Unternehmen, zum geplanten Vorhaben sowie Bestätigung der Existenzgründung und der Schaffung einer dauerhaften Existenzgrundlage
    • aktueller unterschriebener Lebenslauf mit vollständigem beruflichen Werdegang
  • ggf. Finanzierungsverträge, Franchiseverträge

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So funktioniert es

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Passende Programme

GuW Thüringen - Gründungs- und Wachstumsfinanzierung

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Kredit
Förderzweck (2)
  • Investitionsförderung
  • Betriebsmittelförderung
Zielgruppe (7)
  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Handwerk
  • Landwirtschaft
  • Handel / Gastgewerbe
  • Freiberufler*in
  • Gesundheitssektor
  • Sonstige Dienstleister*in
Thüringen-Dynamik

Thüringen-Dynamik

Kredit
Förderzweck (1)
  • Investitionsförderung
Zielgruppe (5)
  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Handwerk
  • Handel / Gastgewerbe
  • Freiberufler*in
  • Sonstige Dienstleister*in

Finanziert durch

Kundenbetreuung der Thüringer Aufbaubank (im Bild zu sehen ist das fünfköpfige Beratungsteam).
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