Landesprogramm Tourismus (Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Thüringer Tourismus)

Im Landesprogramm Tourismus werden Investitionen zur Förderung des Tourismus sowie nichtinvestive Maßnahmen mit touristischer Relevanz gefördert. Es sind Zuschüsse zwischen 60 und 80 Prozent möglich. 

    Förderprogrammdetails

    Wichtige Hinweise zur Antragstellung

    Für alle Fördertatbestände dieser Richtlinie ist bis zum 31. März eines jeweiligen Jahres vorab eine formlose Förderanfrage für eine mögliche Förderung im Folgejahr bei der Thüringer Aufbaubank zu stellen.

    Zwei wesentliche Kernpunkte eines jeden touristischen Produkts sind die Zielgruppenfokussierung und die Qualität. Bitte setzen Sie sich mit beiden Punkten gezielt auseinander.
    Hilfestellung bietet dabei die ErlebnisWerkstatt – ein digitaler Assistent für die touristische Produktentwicklung. Die ErlebnisWerkstatt finden Sie unter:

    www.erlebniswerkstatt.thueringen.tourismusnetzwerk.info

    Hier durchlaufen Sie bitte den Pfad „Ich habe eine Idee/ Ich habe ein Produkt“. Am Ende entsteht ein pdf-Dokument, welches Sie verpflichtend Ihrer Förderanfrage beifügen.

    Maßnahmen, die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW), Teil II gefördert werden können, sind im Landesprogramm nicht förderfähig.

    Stellen Sie Ihre Anträge online und nutzen Sie hierfür unser Online-Portal! Bitte beachten Sie, dass eine Antragstellung erst möglich ist, wenn ein positives Votum über die Fördervoranfrage vorliegt. Durch die Portalnutzung sparen Sie Zeit und Sie können sich jederzeit über den aktuellen Stand Ihres Fördervorhabens informieren.

    Was wird gefördert

    Zur nachhaltigen Verbesserung der Thüringer Tourismuswirtschaft werden folgende Maßnahmen gefördert:

    • Investitionen zur Förderung des Tourismus
    • nichtinvestive Maßnahmen mit touristischer Relevanz und dem Ziel, die Angebotsqualität im Thüringer Tourismus zu verbessern

    Maßnahmen, die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW), Teil II gefördert werden können, sind im Landesprogramm nicht förderfähig.

    Förderfähig sind:

    • Investitionsvorhaben zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur mit dem Ziel, die Angebotsqualität vor Ort zu steigern, um mehr Gäste aus dem In- und Ausland zu gewinnen
    • Marketingvorhaben, die qualitativ attraktive Tourismusangebote im In- und Ausland besser bekannt machen
    • überregionales Marketing für bedeutsame Veranstaltungen mit besonderer touristischer Relevanz
    • Organisationsvorhaben, die das Tourismusangebot in oder das Tourismusmarketing für die Region verbessern

    Nicht förderfähig sind:

    • Erwerb von Grundstücken und Immobilien
    • Beschaffung von Finanzierungsmitteln
    • Fahrzeuge, die für den Straßen- und Schienenverkehr zugelassen sind
    • Betriebs- und Instandhaltungsausgaben
    • Ersatzbeschaffungen von beweglichen Wirtschaftsgütern
    • Marketingaktivitäten, die unter die allgemein übliche Geschäftstätigkeit fallen wie z. B. Herstellung von Prospekten, Messebesuche, Anzeigenschaltungen etc. Dies gilt ausdrücklich nicht für Veranstaltungen mit besonderer touristischer Bedeutung.
    • Eigenleistungen, Personalkosten der Vorhabensträgerin, des Vorhabensträgers 
    • Umsatzsteuer, sofern die*der Vorhabenträger*in vorsteuerabzugsberechtigt ist
    • Errichtung, Modernisierung oder Ausbau von Unterkünften und Gaststätten
    • Freizeitparks im Sinne von Artikel 55 Ziffer 3 AGVO
    • Beihilfen für die in Art. 1 Abs. 2-5 AGVO aufgelisteten Unternehmen und Wirtschaftsbereiche sind von der Förderung ausgeschlossen.
    • Vorhaben des Bundes und des Landes werden nicht gefördert.

    Wer wird gefördert

    • Gebietskörperschaften oder deren Zusammenschlüsse mit eigener Rechtsfähigkeit,
    • juristische Personen, die keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen und die Bedingungen der §§ 51 - 68 AO erfüllen,
    • Reisegebietsorganisationen und im Bereich Kultur tätige Verbände, Vereine und Stiftungen sowie kommunale Tourismusgesellschaften (für nicht investive Maßnahmen).

    Voraussetzungen:

    Von der*dem Vorhabenträger*in ist eine formlose Förderanfrage bis zum 31.03. bei der Thüringer Aufbaubank zu stellen, welche das Vorhaben und die Höhe der geplanten Gesamtkosten beschreibt sowie den Ausführungszeitraum benennt. Dabei ist darzustellen, wie die Wettbewerbsfähigkeit im Thüringer Tourismus nachhaltig verbessert werden soll. Nach positiver Entscheidung wird das Antragsverfahren eröffnet und der*dem Träger*in die entsprechenden Antragsformulare zugestellt.

    Gefördert werden kann, wenn:

    • mit dem Vorhaben zum Zeitpunkt der Antragstellung (Antragseingang bei der Thüringer Aufbaubank) noch nicht begonnen worden ist;
    • die förderfähigen Gesamtausgaben mindestens 20.000 EUR und höchstens 5.000.000 EUR betragen;
    • die Durchfinanzierung des beantragten Vorhabens gesichert ist (Vorlage einer rechtsaufsichtlichen Würdigung bei öffentlichen Gebietskörperschaften bzw. Durchfinanzierungsbestätigung).

    Wie viel wird gefördert

    Als vorhabenbezogene, nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung aus Mitteln des EFRE und/oder des Freistaates Thüringen können Zuwendungen auf die förderfähigen Gesamtausgaben gewährt werden:

    • für Investitionsvorhaben beträgt der Fördersatz in der Regel 60 Prozent der förderfähigen Ausgaben
    • bei Vorliegen einer interkommunalen/überregionalen Kooperation oder Einfügung in eine regionale Tourismusstrategie kann der Fördersatz bis zu 80 Prozent der Bemessungsgrundlage betragen
    • bei Marketing- und Organisationsvorhaben liegt der Regelfördersatz der Bemessungsgrundlage bei 80 Prozent

    Kundenbetreuung der Thüringer Aufbaubank (im Bild zu sehen ist das fünfköpfige Beratungsteam).

    Weitere Programme

    Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' (GRW) Teil II - Wirtschaftsnahe Infrastruktur (Tourismus)

    Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' (GRW) Teil II - Wirtschaftsnahe Infrastruktur (Tourismus)

    Zuschuss
    Förderzweck (1)
    • Infrastrukturförderung
    Zielgruppe (1)
    • Kommunen / Zweckverband
    Kontakt

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