In der Serie #TABjobprotokoll erzählen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz persönlich von ihrem Arbeitsalltag.
#TABjobprotokoll mit Christian Weber
„Mit guten Argumenten kann man mich persönlich immer überzeugen!“
Wir stellen vor: Christian Weber, Konzernrevisor im Bereich Revision
„Egal ob Bank oder Homeoffice - Laptop an, Kaffee holen und los geht’s.“
Als Vollzeitmitarbeiter bin ich zwei Tage in der Bank und drei Tage im Homeoffice. Wenn ich in der Bank arbeite, ist der Arbeitstag zeitlich etwas strukturierter, da ich dann auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen bin.
Arbeite ich aber von zuhause, sind die Uhrzeiten etwas variabler. Gern fange ich dann früher an, manchmal schon kurz nach 7 Uhr oder aber auch erst 9 Uhr, je nachdem, welchen Tagesablauf ich plane. Die ersten Schritte in den Arbeitsalltag sind allerdings eigentlich identisch – egal ob Bank oder Homeoffice - Laptop an, Kaffee holen und los geht’s.
Ein breites Tätigkeitsspektrum von der Recherche bis zum Prüfbericht
Mein Tätigkeitsgebiet als Konzernrevisor umfasst ein breites Spektrum. Klar, eine Revision führt Revisionsprüfungen durch. Aber es gibt ja verschiedene Arten von Prüfungen. So führen wir Ex-post-Prüfungen durch, bei denen wir im Nachhinein auf Prozesse schauen, ob diese angemessen, ordnungsgemäß und funktionsfähig sind. Das ist eigentlich unser Grundauftrag, den wir als Revision haben. Wir gehen in die Fachbereiche, führen Interviews durch, fordern Unterlagen ab und verschaffen uns damit einen Überblick über die Prozesse, die im Haus ablaufen und dies durch die gesamte Bandbreite. Dann führen wir auch projektbegleitende Prüfungen durch. Da sind wir zumeist in einer beratenden Funktion tätig.
Ich kann gar nicht so genau sagen, mit welcher Tätigkeit ich die meiste Arbeitszeit verbringe. Es gibt Tage, da ist es mehr Recherche, um sich in Themen einzulesen. Dann gibt es wieder Zeiten, die sind mit Meetings und Interviews gefüllt und dann gibt es wiederum Tage, an denen wir unsere Revisionsberichte schreiben sowie Dokumentationen und Arbeitspapiere anfertigen.
Gestandene Strukturen und Denkmuster als Herausforderung
Eine große Herausforderung in meiner Tätigkeit sehe ich darin, gestandene Strukturen und Denkmuster aufzubrechen. Die Arbeit daran ist ab und an herausfordernd - gerade in einem Umfeld, in dem sich ständig Änderungen ergeben. Meine Arbeit in der Revision ist definitiv eine Teamarbeit. Wir haben jede Menge Schnittstellen in andere TAB-Bereiche hinein. Da wir ein kleineres Haus sind, kennt man sich einfach untereinander auch persönlich; nicht zu vergessen der Kontakt nach Extern, z.B. zur Bankenaufsicht und zu Jahresabschlussprüfern. Das macht den Job abwechslungsreich und reizvoll.
„Nie, nie, nie wollte ich BWL studieren“
Seit Oktober 2018 arbeite ich bei der TAB, immer im Bereich Revision. Ich habe in Jena an der Friedrich-Schiller-Universität Betriebswirtschaftslehre studiert. Zuerst hatte ich begonnen, Mathematik zu studieren. Das war mir aber zu theoretisch und bin dann bei BWL gelandet. Das wollte ich eigentlich auch nie, nie, nie machen, habe aber schnell gemerkt, dass mir das tierisch Spaß macht.
Meine Hündin, das Tanzen und jede Menge Kaffee
Meine Hündin ist ein ganz wichtiger Faktor für mich, von der Arbeit abzuschalten. Außerdem liebe ich es zu tanzen. Mit meiner Frau gehe ich mehrfach in der Woche in die Tanzschule und besuche verschiedene Kurse. Basketball betreibe ich zusätzlich noch als Sportausgleich. Ich habe da so meine Mechanismen, die gut funktionieren. Ich koche gerne privat, jetzt nicht enthusiastisch, aber schon gern an Feiertagen wie Weihnachten. Ich würde mich selbst auch als Kaffeejunkie bezeichnen, aber ich zelebriere das Kaffeekochen nicht. Im Büro gehört für mich der Gang mit der Kaffeetasse in die Teeküche, um mit Kollegen auch mal ein kurzes Gespräch zu führen, als Ritual einfach dazu.
„Ich liebe es, Wissen zu vermitteln ohne Lehrer zu sein!“
Es macht mir einfach unwahrscheinlich Spaß, im Austausch mit Kollegen, Wissen zu erlangen. Gerade in Prüfhandlungen zu lernen, was die Kollegen vor Ort in ihren Abteilungen und Bereichen tun. Ich kann ja gar nicht derjenige sein, der diese Handlungen am besten kennt. Erst durch den Austausch mit Kollegen gelingt es mir persönlich, zu erfahren und zu strukturieren, was tun sie da tagtäglich.
Anderseits bin ich auch gern derjenige, der Wissen vermittelt. Also sozusagen Wissen, welches ich persönlich angesammelt habe, anderen mitzugeben. Für mich ist es total erfüllend, wenn Kollegen verstehen, an dieser oder jener Stelle kann ich etwas verbessern oder anders machen.
Ich mag diese strikte Trennung zwischen Revision und „alle Anderen“ überhaupt nicht. Es geht doch darum, fachliche Dinge gemeinsam zu erarbeiten. Dabei sind wir eine neutrale Instanz, die Dinge objektiv bewerten soll. Gepaart mit unserer eigenen Meinung kommen wir zu Erkenntnissen, die es gilt, gemeinsam auszudiskutieren.
Wir sehen uns aber ein Stück weit eher als Berater, wir machen Dinge transparent. Aber wir sind nicht immer streng und mit guten Argumenten kann man mich persönlich immer überzeugen.
Steigen Sie bei uns ein! Erfahren Sie im Video mehr über das Arbeiten in der Thüringer Aufbaubank:
Marcus Schlegel, Abteilungsleiter in der Revision, erzählt mehr über das Arbeiten bei uns und was Sie für eine Tätigkeit im Bereich Revision mitbringen sollten.
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