Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW)

Über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) unterstützen wir produzierende Unternehmen oder produktionsnahe Dienstleister*innen, Handwerksunternehmen und Tourismusvorhaben mit Investitionszuschüssen bis zu 50 Prozent.

Förderprogrammdetails

Was ist neu seit dem 29.03.2021?

Seit dem 29. März 2021 gelten neue Konditionen im GRW-Programm. Konkret umfassen die Änderungen folgende Punkte:

  • Die Höchstfördersätze werden bis zu einer Zuschusssumme von max. 1,8 Millionen Euro (entsprechend Kleinbeihilfenregelung des Bundes) generell um jeweils 10 Prozentpunkte – d.h. von 10 auf 20 Prozent der förderfähigen Investitionssumme bei Großunternehmen, von 20 auf 30 Prozent bei mittleren Unternehmen und von 30 auf 40 Prozent bei kleinen Unternehmen – angehoben.
  • Von der Corona-Krise besonders betroffene Unternehmen bekommen zusätzliche Unterstützung: So kann für alle Betriebe, die Corona-Überbrückungs- oder außerordentliche Wirtschaftshilfen erhalten haben, sowie generell für alle Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie der Förderhöchstsatz um weitere 10 Prozentpunkte erhöht werden; er kann sich dann in diesen Fällen – je nach Unternehmensgröße – auf 30, 40 oder 50 Prozent der förderfähigen Investitionskosten belaufen. Profitieren sollen davon insbesondere auch Unternehmen aus der Tourismusbranche, dem Beherbergungs- und dem Veranstaltungsgewerbe.
  • Umgekehrt werden Wirtschaftsbereiche, die als Gewinner der Krise anzusehen sind, von den höheren Fördersätzen (nicht von der Förderung generell) ausgeschlossen. Das betrifft z.B. den Versandhandel, die Logistik, IT-Dienstleister*innen sowie bestimmte Bau- und baunahe Wirtschaftszweige.
  • Um ungewollte Mitnahmeeffekte zu vermeiden, ist während der Laufzeit der verbesserten Förderkonditionen (bis 31.12.2021) nur ein Antrag und nur eine Bewilligung pro Betriebsstätte möglich.

Was wird gefördert

Gegenstand der Förderung

  • Errichtung einer neuen Betriebsstätte
  • Ausbau der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte*
  • Diversifizierung der Produktion einer bestehenden Betriebsstätte durch vorher dort nicht hergestellte Produkte*
  • Grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte*
  • Diversifizierung der Tätigkeit einer Betriebsstätte, sofern die neue Tätigkeit nicht dieselbe oder eine ähnliche Tätigkeit wie die früher in der Betriebsstätte ausgeübte Tätigkeit ist
  • Erwerb der Vermögenswerte einer Betriebsstätte, die geschlossen wurde oder ohne diesen Erwerb geschlossen worden wäre
  • Investitionen, die das Unternehmen in die Lage versetzen, über die nationalen und Unionsnormen für den Umweltschutz hinauszugehen oder bei Fehlen solcher Normen den Umweltschutz zu verbessern (Umweltschutzbeihilfen; nur bei Großunternehmen)
  • Bauinvestitionen zur Errichtung und zum Aufbau von Forschungsinfrastrukturen auf der Grundlage von Artikel 26 der AGVO bzw.
    bauliche Investitionen und Investitionen in die Erstausstattung als Unternehmen, wenn die Regelungen zur Förderung von Forschungsinfrastrukturen auf der Grundlage von Artikel 26 der AGVO nicht in Frage kommt.

* Für Investitionsvorhaben von Unternehmen, die keine kleinen und mittleren Unternehmen sind, ist eine Förderung auf Grundlage der AGVO nicht möglich.

Unser Tipp!

Kombinieren Sie den Zuschuss mit einem zinsgünstigen Förderdarlehen der Förderprogramme

Thüringen-Dynamik oder

GuW Thüringen

Lassen Sie sich beraten!


Förderfähige Kosten bei sachkapitalbezogenen Zuschüssen:

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der zum Investitionsvorhaben zählenden, von Dritten erworbenen, im abnutzbaren Anlagevermögen aktivierungspflichtigen Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens (verbundene oder sonst wirtschaftlich, rechtlich oder personell verflochtene Unternehmen gelten nicht als Dritte im Sinne dieser Richtlinie). Anschaffungskosten von geleasten und gemieteten Wirtschaftsgütern unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Anschaffungskosten von abschreibungsfähigen und aktivierungspflichtigen immateriellen Wirtschaftsgütern sind bis zu einer Höhe von 50 Prozent der gesamten förderfähigen Kosten förderfähig, wenn diese von Dritten zum Marktpreis erworben und ausschließlich innerhalb der Betriebsstätte, die den Zuschuss erhält, genutzt werden. Immaterielle Wirtschaftsgüter sind Patente, Betriebslizenzen oder patentierte technische Kenntnisse sowie nicht patentierte technische Kenntnisse.

Im Fall von Umweltschutzbeihilfen sind die im Rahmen der Verbesserung des Umweltschutzes entstandenen Kosten bzw. die Mehrkosten des Investitionsvorhabens mit der Maßgabe förderfähig, dass das Umweltschutzniveau der Unionsnormen und der nationalen Normen zu übertreffen ist.

Je geschaffenem Dauerarbeitsplatz sind Investitionskosten in Höhe von 750.000 Euro sowie je gesichertem Dauerarbeitsplatz in Höhe von 500.000 Euro förderfähig.

Es werden nur Nettobeträge gefördert.


Nicht förderfähige Kosten:  

  • Erwerb von Grundstücken
  • Investitionen, die der Ersatzbeschaffung dienen
  • gebrauchte Wirtschaftsgüter, es sei denn, es handelt sich um den Erwerb einer stillgelegten bzw. von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte (die Regelungen des Koordinierungsrahmens sind anzuwenden)
  • Wirtschaftsgüter, die nach Anschaffung und Herstellung wieder verkauft und über Leasing oder Miete zurück geleast oder gemietet werden
  • gezahlte Baukostenzuschüsse
  • Gebühren aller Art
  • PKW, Kombifahrzeuge, LKW, Omnibusse, Luftfahrzeuge, Schiffe und Schienenfahrzeuge sowie sonstige Fahrzeuge, die im Straßenverkehr zugelassen sind und primär dem Transport dienen
  • geringwertige Wirtschaftsgüter nach § 4 Abs. 3 EStG sowie Wirtschaftsgüter, die nach § 6 Abs. 2a EStG im "Pool" aktiviert werden
  • Wirtschaftsgüter, deren Anschaffung und Herstellung zur Durchführung des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes am Investitionsort nicht erforderlich sind (z.B. Kunstgegenstände, Richtfeste, etc.)
  • Eigenleistungen
  • Finanzierungen aller Art
  • Versicherungen
  • Umsatzsteuer
  • in Rechnungen ausgewiesene Skonti und Rabatte, unabhängig von ihrer Inanspruchnahme
  • Wirtschaftsgüter, deren Anschaffung und Herstellung mit einer Rechnung unterlegt ist, die einen Rechnungsbetrag in Summe von 1.000 Euro (netto) nicht übersteigt.
  • sämtliche der Stromerzeugung dienende Anlagen, bei denen es sich nicht um eine Demonstrationsanlage handelt, die auf einer in der Betriebsstätte neu entwickelten Technologie basiert 

Förderfähige Kosten bei lohnkostenbezogenen Zuschüssen:

Die zu fördernden Dauerarbeitsplätze müssen an ein Investitionsvorhaben nach Ziffer 3.1.1 der Richtlinie gebunden sein. Eine solche Bindung liegt vor, wenn die zu fördernden Dauerarbeitsplätze Tätigkeiten betreffen, auf die sich die Investition bezieht und wenn diese Arbeitsplätze innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren nach Vorhabensbeginn geschaffen werden.

Die Jahresbruttolohnsumme der zu fördernden Dauerarbeitsplätze muss mindestens 35.000 Euro und maximal 80.000 Euro (einschließlich Anteil der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers an den gesetzlichen Sozialabgaben), ausgehend von einer Vollzeitstelle, betragen. Bemessungsgrundlage ist der Bruttoverdienst (vor Steuern) und die gesetzlichen Sozialabgaben für diese Arbeitskräfte für zwei Jahre, jedoch nicht länger als bis zum Ende des dritten Jahres nach Vorhabensbeginn. Die Gehälter und Vergütungen für Geschäftsführer*innen, geschäftsführende Gesellschafter*innen, Vorständ*innen und Auszubildende sind nicht förderfähig.

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Wer wird gefördert

Betriebsstätten des produzierenden Gewerbes sowie bestimmte Dienstleister*innen, deren Umsatz überwiegend (zu mehr als 50 Prozent) aus der Tätigkeit gemäß Positivliste (siehe Anlage I der GRW-Richtlinie) erzielt wird oder deren überregionaler Absatz im Einzelfall nachgewiesen wird.

Betriebsstätten zur Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln können nur dann gefördert werden, wenn die in der Betriebsstätte hergestellten Güter tatsächlich überwiegend überregional abgesetzt werden.

Der Aufbau und die Entwicklung von Kooperationsnetzwerken und Innovationsclustern kann gefördert werden, wenn der Freistaat Thüringen an der Realisierung ein erhebliches wirtschaftspolitisches Interesse hat. Für die Einstufung als Innovationscluster sind von der*dem Zuwendungsempfänger*in besondere Kriterien zu erfüllen.

Gemeinnützige, wirtschaftsnahe, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Thüringen sind ebenfalls förderfähig.

Investitionsvorhaben in Betriebsstätten des Tourismusgewerbes können gefördert werden, wenn der Freistaat Thüringen an deren Verwirklichung ein erhebliches tourismuspolitisches Interesse hat.

Ausgeschlossen sind grundsätzlich:

  • Herstellung von Ersatzbrenn-, -heiz- und -kraftstoffen
  • Veranstaltung von Kongressen
  • Unternehmensberatung
  • Markt- und Meinungsforschung
  • Werbeagenturen
  • Großhandel mit Gebrauchtwaren sowie Altmaterialien und Reststoffen
  • Unternehmen mit mehr als 20 Prozent Leiharbeiter*innen
  • Unternehmen, an denen die öffentliche Hand direkt oder indirekt zu 25 Prozent oder mehr beteiligt ist

des Weiteren:

  • Baugewerbe
  • Land- und Forstwirtschaft, Aquakultur und Fischerei, soweit nicht Betriebsstätten der Verarbeitung und Vermarktung
  • Eisen- und Stahlindustrie
  • Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden
  • Energie- und Wasserversorgung
  • Einzelhandel, soweit nicht Versandhandel
  • Transport- und Lagergewerbe
  • Krankenhäuser, Kliniken, Sanatorien o.ä.
  • Kunstfaserindustrie
  • Flughäfen
  • Unternehmen in Schwierigkeiten

Zuwendungsvoraussetzungen

Gefördert werden kann,

  • wenn entweder die Anzahl der zur Antragstellung bereits vorhandenen Dauerarbeitsplätze um mindestens 5 Prozent erhöht wird oder
  • wenn auf ein Jahr bezogene Gesamtinvestitionsbetrag den Durchschnitt der handelsrechtlich planmäßigen Abschreibungen in den letzten drei Geschäftsjahren um mindestens 25 Prozent übersteigt. Zusätzlich muss eines der beiden folgenden Kriterien erfüllt sein: 
    • Die Summe der Reallöhne in der geförderten Betriebsstätte wird beibehalten. Diese Anforderung ist dann erfüllt, wenn die Lohnsumme aller betriebsangehörig, sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Überwachungszeitraum im Durchschnitt jährlich um 2 Prozent steigt. Ausgangsbasis ist dabei die Lohnsumme der letzten vier Quartale vor Antragstellung.
    • Es besteht ein Tarifvertrag im Sinne des Tarifvertragsgesetzes für die geförderte Betriebsstätte.
  • wenn der Antrag vor Beginn der Arbeiten bei uns gestellt wurde
  • wenn das Unternehmen mehr als 50 Prozent seines Umsatzes aus einer förderfähigen Tätigkeit erzielt
  • wenn die Finanzierung der Investitionsvorhaben gesichert ist (Vorlage einer vorbehaltlosen Durchfinanzierungsbestätigung)
  • wenn das Investitionsvolumen mindestens 100.000 Euro beträgt.

Im Rahmen der Förderung werden nur solche neu geschaffenen Arbeitsplätze berücksichtigt, die mit betriebsangehörig Beschäftigten besetzt sind, deren Jahresbruttolohn (ohne Arbeitgeber*innenanteil an den Sozialbeiträgen) einen Betrag in Höhe von 28.000 Euro je Beschäftigten nicht unterschreitet (bei Tourismusprojekten 22.000 Euro).

Bei Investitionen von Großunternehmen im Rahmen der Diversifizierung der Tätigkeit müssen die förderfähigen Kosten mindestens 200 Prozent über dem Buchwert liegen, der in dem Geschäftsjahr vor Beginn der Arbeiten für die wiederverwendeten Vermögenswerte verbucht wurde. Bei Maßnahmen zur grundlegenden Änderung des Produktionsprozesses müssen die förderfähigen Kosten höher sein als die in den drei vorangegangenen Geschäftsjahren erfolgten Abschreibungen für die mit der zu modernisierenden Tätigkeit verbundenen Vermögenswerte.

Als Beginn des Investitionsvorhabens ist der Beginn der Arbeiten zu verstehen. Beginn der Arbeiten für das Investitionsvorhaben ist entweder:

  1. der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages oder 
  2. der Beginn der Bauarbeiten für die Investition oder 
  3. die erste rechtsverbindliche Verpflichtung zur Bestellung von Ausrüstung oder 
  4. eine andere Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht.

Der früheste der vorgenannten Zeitpunkte ist maßgebend. Der Kauf von Grundstücken und Vorarbeiten wie die Einholung von Genehmigungen und die Erstellung vorläufiger Durchführbarkeitsstudien gelten nicht als Beginn der Arbeiten für das Investitionsvorhaben. Bei Baumaßnahmen gelten Planung und Bodenuntersuchung nicht als Beginn des Vorhabens. Bei der Übernahme ist der Beginn der Arbeiten für das Investitionsvorhaben der Zeitpunkt des Erwerbs der unmittelbar mit der erworbenen Betriebsstätte verbundenen Vermögenswerte.

Antragsteller*innen aus dem Bereich Tourismusgewerbe haben die Möglichkeit, ihr geplantes Vorhaben vor einer offiziellen Antragstellung dem Förderausschuss Tourismus vorzustellen. Wird das Vorhaben durch den Förderausschuss positiv bewertet und erfolgt die Antragstellung auf Fördermittel für dieses Vorhaben innerhalb von 12 Monaten, ist keine erneute Prüfung durch den Förderausschuss Tourismus erforderlich. Bitte nutzen Sie für die Darstellung Ihres Vorhabens die im Download verfügbaren "Hinweise zum Inhalt des Tourismuskonzeptes".

Antragsvoraussetzungen für wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen:

  • die FuE auf wissenschaftlichen oder technischen Gebieten betreiben,
  • die qualifizierte wissenschaftliche Mitarbeiter*innen beschäftigen,
  • die vorrangig auf FuE-Leistungen für KMU ausgerichtet sind,
  • deren FuE-Anteil mindestens 70 Prozent der Gesamtleistung beträgt und
  • die keine institutionelle Förderung aus öffentlichen Haushalten erhalten.

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Wie viel wird gefördert

Maximale Subventionswerte:
Kleine Unternehmen 
30 %
mittlere Unternehmen
20 %
große Unternehmen
10 %

Bemessungsgrundlage sind die nach der Richtlinie des Freistaats Thüringen förderfähigen Kosten.

Die Zuschüsse werden grundsätzlich auf Grundlage von Art. 14 der AGVO gewährt. Alternativ können Investitionsvorhaben entweder auf Grundlage der De-minimis-Verordnung mit maximal 200.000 Euro Gesamtbetrag innerhalb von drei Steuerjahren oder auf Grundlage der Geänderten Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 in der jeweils geltenden Fassung mit maximal 1,8 Mio. Euro gefördert werden. Der Investor hat diesbezüglich ein Wahlrecht. Eine Kombination zwischen einer Förderung nach AGVO, Bundesregelung Kleinbeihilfenregelung 2020 und/oder De-minimis-Verordnung ist innerhalb eines Vorhabens nicht zulässig.

Für im Jahr 2021 gestellte Anträge dürfen auf Grundlage der De-minimis-Verordnung oder auf Grundlage der Geänderten Bundesregelung Kleinbeihilfen bzw. einer Nachfolgeregelung die vorgenannten Förderhöchstsätze jeweils um bis zu 10 Prozentpunkte angehoben werden. Hiervon ausgenommen sind Betriebsstätten, deren Umsatz überwiegend (zu mehr als 50 Prozent) aus einer Tätigkeit gemäß den Ziffern 34, 36, 38, 44 oder 47 der Anlage I der GRW-Richtlinie erzielt wird.

Zusätzlich zu der vorgenannten Erhöhung um bis zu 10 Prozentpunkte ist auf Grundlage der De-minimis-Verordnung oder auf Grundlage der Geänderten Bundesregelung Kleinbeihilfen bzw. einer Nachfolgeregelung eine weitere Anhebung der Fördersätze um bis zu 10 Prozentpunkte für von der Corona-Krise oder vom Transformationsprozess in der Automobilindustrie besonders betroffene Unternehmen möglich. Als von der Corona-Krise besonders betroffen gelten diejenigen Unternehmen, die Empfänger von Corona-Überbrückungshilfen bzw. von außerordentlichen Wirtschaftshilfen waren. Betriebsstätten, die ihren Umsatz überwiegend (zu mehr als 50 Prozent) aus der Herstellung von Automobilen bzw. Zulieferteilen für Automobile erzielen, gelten als vom Transformationsprozess in der Automobilindustrie besonders betroffen.

Bei Investitionsvorhaben von großen Unternehmen in den Umweltschutz beträgt der Förderhöchstsatz 45 Prozent der förderfähigen Kosten (Mehrkosten bzw. Kosten zur Verbesserung des Umweltschutzes).

Bauinvestitionen zur Errichtung und zum Aufbau von Forschungsinfrastrukturen auf der Grundlage von Artikel 26 der AGVO:
Fördersatz: höchstens 50 Prozent der förderfähigen Kosten

Bauliche Investitionen und Investitionen in die Erstausstattung als Unternehmen (Förderung nicht nach Artikel 26 der AGVO):
Fördersatz: entspricht den maximalen Subventionswerten für Unternehmen


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Hinweis zu den Downloads

Bitte speichern Sie die Formulare lokal auf Ihrem Computer/ Gerät ab, damit Ihnen alle Funktionalitäten zur Verfügung stehen.

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GuW Thüringen - Gründungs- und Wachstumsfinanzierung

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Förderzweck (2)
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Zielgruppe (7)
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  • Landwirtschaft
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  • Gesundheitssektor
  • Sonstige Dienstleister*in
Thüringen-Dynamik

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Kredit
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  • Investitionsförderung
Zielgruppe (5)
  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Handwerk
  • Handel / Gastgewerbe
  • Freiberufler*in
  • Sonstige Dienstleister*in
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Kontakt

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