Förderung von Solaranlagen in Thüringer Kommunen - 1000-Dächer-Programm

Hinweis

Diese Richtlinie wurde durch die Richtlinie "Solar Invest" ersetzt.

Informationen zur neuen Förderrichtlinie finden Sie hier.

Was wird gefördert

Gefördert werden kann die Errichtung von Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung auf Dächern und an Fassaden von Gebäuden und auf baulichen Anlagen, die sich im Eigentum der unter "Zielgruppe" aufgeführten juristischen Personen befinden (einschließlich der im Eigentum oder mehrheitlichen Eigentum des Freistaates Thüringen), mit Ausnahme der Genossenschaften und Vereinigungen von Personen. Es werden nur Investitionen gefördert, die nicht nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden (Eigenverbrauch, Inselbetrieb ohne Netzanschluss, sonstige Direktvermarktung)

Gefördert werden kann die Errichtung von Solarthermieanlagen zur Wärmeerzeugung auf Dächern und an Fassaden von Gebäuden und auf baulichen Anlagen, die sich im Eigentum der unter "Zielgruppe" aufgeführten juristischen Personen befinden.

Förderfähig sind:

  • Anschaffung der Solaranlage nebst erforderlichem Zubehör
  • Ausgaben für die Installation
  • Ausgaben für Beschilderung bzw. Visualisierung
  • Hausanschlusskosten
  • Wärmespeicher, einschließlich aller für den ordnungsgemäßen Betrieb notwendigen Systemkomponenten
  • Planungsleistungen (nach HOAI) in Höhe von bis zu 10 % der zuwendungsfähigen Herstellungskosten

Eine Liste mit Ingenieuren oder Ingenieurbüros, die Solarprojekte planen, finden Sie auf den Internetseiten der Ingenieurkammer Thüringen.

Nicht förderfähig sind insbesondere:

  • Eigenbauanlagen und/oder Prototypen
  • Anlagen, die gebraucht oder deren Teile überwiegend gebraucht sind
  • Ausgaben für vorausgegangene Forschung und Entwicklung
  • Ausgaben für Grunderwerb
  • Umsatzsteuer bei vorsteuerabzugsberechtigten Zuwendungsempfängern
  • Gewerbesteuer
  • Finanzierungskosten und Versicherungen
  • Miet- und Leasingkosten
  • Ersatzbeschaffungen
  • gebrauchte Wirtschaftsgüter
  • Gebühren
  • Ausgaben für Dachertüchtigungen und Blitzschutzanlagen
  • Heizungen

Wer wird gefördert

  • kommunale Thüringer Gebietskörperschaften und deren Eigenbetriebe
  • kommunale Zweckverbände mit Sitz in Thüringen
  • Unternehmen, an denen mehrheitlich Thüringer Kommunen beteiligt sind und die gleichzeitig einen Umsatz von 50 Mio. Euro/ p. a. und eine Anzahl von 250 Beschäftigten unterschreiten
  • gemeinnützige Organisationen
  • Kirchen im Sinne von § 1 Thüringer Kirchensteuergesetz
  • Genossenschaften und Vereinigungen von Personen, ungeachtet ihrer Rechtsform, die ihren Sitz in Thüringen haben und die das Errichten und Betreiben von Bürgersolaranlagen zum Zweck haben

Voraussetzungen:

  • das Vorhaben muss in Thüringen durchgeführt werden
  • der Zuwendungsempfänger muss zur errichteten Photovoltaikanlage öffentlich sicht- und lesbar eine Informations- und Anzeigetafel aufstellen
  • die Anlagenleistung beträgt mindestens 10 kWp
  • die zuwendungsfähigen Ausgaben müssen mehr als 10.000 Euro betragen (Solarthermieanlagen)
  • der Fördersatz sollte nicht weniger als 10 % betragen
  • SOLAR-KEYMARK-Zertifizierung bei Solarthermiekollektoren

Wie viel wird gefördert

Als vorhabenbezogene, nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung aus Mitteln des Freistaates Thüringen können Zuwendungen auf die förderfähigen Gesamtausgaben gewährt werden:

  • für Photovoltaikanlagen ein Zuschuss von bis zu 20 %
  • für Solarthermieanlagen ein Zuschuss von bis zu 30 %
  • für Kombi-/Hybridanlagen ein Zuschuss von bis zu 30 %

Der maximal mögliche Zuschuss je Förderfall beträgt 100.000 Euro.

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