17.02.2017

Es ist kompliziert - 11. Röpke Vorlesung mit Heike Göbel


Mit der FAZ-Journalistin Heike Göbel hielt am 16. Februar 2017 nicht nur eine hochkarätige Wirtschaftsjournalistin die 11. Röpke - Vorlesung, sondern es nahm auch eine erklärte Liberale Maß am Wohlfahrtsstaat und dessen Institutionen. Ausgehend von einer intransparenten Verteilung der eingezahlten Gelder und einem wachsenden Anteil des Sozialanteils am Brutto-Inlandsprodukt (aktuell liegt die Quote bei ca. 30%) führte Frau Göbel den zahlreichen Zuschauern vor Augen, welche unerwünschten Konsequenzen der Wohlfahrtsstaat mit sich bringt: fehlende Anreize zur Eigeninitiative, Beschränkungen der persönlichen Entscheidungsfreiheit und Unkenntnis über das Maß und die Kosten der Leistungen des Wohlfahrtsstaates.
So diskreditiert sich dieser selbst: die wachsenden Leistungen des Wohlfahrtsstaates werden nicht wahrgenommen, vielmehr wächst die Aufmerksamkeit für die Defizite und die zunehmenden Zuschüsse sichern nicht den sozialen Frieden, sondern wecken die Ansprüche bislang noch nicht subventionierter gesellschaftlicher Gruppierungen.
Zeit also, den Wohlfahrtsstaat zu überdenken und unter liberaler Perspektive ein transparentes Modell sozialer Sicherheit aufzubauen - denn "Wenn im Zweifel tue es nicht" - so die abschließende Handlungsempfehlung der Referentin, die das Röpke - Zitat als Kompass für Entscheidungen verstanden wissen möchte. Und derer scheint es einige zu geben.
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