Eigenheimförderung im Plus: Häuslebauer investieren 28 Mio. Euro

Erfurt. Die Programme zur Förderung der eigenen vier Wände werden nach Angaben der Thüringer Aufbaubank (TAB) auch in diesem Jahr stark nachgefragt: Die Höhe der ausgereichten Darlehen stieg bis Ende Juli im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf über neun Millionen Euro, die Zahl der vergebenen Kredite beträgt über 200. Das heißt: Alle 24 Stunden wird mit Unterstützung der Bank im Freistaat ein Eigenheim gebaut, gekauft oder modernisiert. Insgesamt investieren die Häuslebauer mit Hilfe des Freistaats über 28 Mio. Euro – davon profitieren auch das Thüringer Handwerk und die Bauwirtschaft.

Der Anstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass vermehrt in die Modernisierung der eigenen vier Wände investiert wird: Hier erhöhte sich das Kreditvolumen um 800.000 Euro auf 1,8 Mio. Euro. Bei der Modernisierungsförderung gibt es praktisch keine Einschränkungen – finanziert werden können z.B. ein neues Dach, neue Fenster oder neue Elektroinstallationen.
"Wir haben in den letzten Jahren viel in den Aufbau der Marke 'Familienbauförderung' investiert; das zahlt sich jetzt aus", sagte der Vorstand der Thüringer Aufbaubank Michael Schneider. „Durch die mit der Landesregierung im Februar abgeschlossene Vereinbarung steht die Eigenheimförderung bis 2013 auf einem festen Fundament“, so Schneider weiter.

Die meisten Häuslebauer und Modernisierer kommen auch dieses Jahr aus dem Eichsfeld: Ein Fünftel der Darlehen entfällt auf den nordthüringer Landkreis, gefolgt von der Stadt Erfurt und dem Landkreis Nordhausen.

Die Förderdarlehen der Aufbaubank sind vor allem für Familien mit mittleren Einkommen bestimmt. Finanziert werden anteilig der Bau, Kauf oder die Modernisierung der eigenen vier Wände. In der Bauförderung finanziert die Bank anteilig bis zu 30 Prozent bzw. max. 75.000 Euro und ergänzt so die Finanzierung der Banken und Sparkassen. Bei Modernisierungen liegt der maximale Darlehensbetrag bei 75.000 Euro bzw. 80 Prozent der Kosten. Für den Bau oder Kauf eines Eigenheims in den Thüringer Innenstädten bietet das staatliche Wohneigentumsprogramm (WEP) besonders günstige Konditionen.

Michael Klughardt
Pressesprecher
Thüringer Aufbaubank
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