Thüringer Aufbaubank kräftig gewachsen

Die Thüringer Aufbaubank (TAB) ist im Geschäftsjahr 2000 kräftig gewachsen und konnte damit die erfolgreiche Entwicklung des Vorjahres fortsetzen. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zu 1999 um 27 Prozent auf 2,8 Milliarden Mark (1,42 Mrd. Euro), das Geschäftsvolumen stieg um 566 Millionen Mark (289 Mio. Euro) auf 3,4 Milliarden Mark (1,746 Mrd. Euro). Der TAB-Vorstandsvorsitzende Udo Vorstius wertete das Geschäftsjahr 2000 "als das beste seit Gründung der Thüringer Aufbaubank".

Die TAB konnte ihren Jahresüberschuss mit 2,84 Mio. DM (1,455 Mio. Euro) mehr als verdoppeln (Vorjahr: 1,23 Mio. DM, 0,63 Mio. Euro). "Unsere Investitionen in Know-how und eine moderne banktechnische Ausrüstung in den letzten Jahren haben sich gerechnet. Die Umstrukturierung der Bank ist erfolgreich abgeschlossen. Wir werden weiter wachsen und neue Aufgaben übernehmen", so der TAB-Chef.

Für die Geschäftsjahre 2001 und 2002 rechnet Vorstius mit weiter steigenden Erträgen und einer kräftigen Ausweitung des Geschäftsvolumens.

In der Wirtschaftsförderung lagen die Bewilligungen der Thüringer Aufbaubank im Jahr 2000 mit 1,06 Milliarden Mark (542 Mio. Euro) leicht über dem Vorjahr. Auf Zuschüsse, insbesondere in der Investitions-, Technologie- und Energieförderung, entfielen 889 Mio. DM. Über Investitionszuschüsse in der Bund-Länder "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA) wurden Investitionen von rund 3,6 Milliarden Mark (1,84 Mrd. Euro) angeschoben.

Die Bank bewilligte im Jahr 2000 Förderkredite über 151 Millionen Mark (77 Mio. Euro). Die mit diesen Darlehen geförderten Unternehmen haben zugesagt, rund 11.400 Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Zusätzlich sollen 1.300 Ausbildungsplätze geschaffen oder gesichert werden.

Das gesamte Bewilligungsvolumen im Geschäftsjahr 2000 betrug einschließlich der Wohnungsbauförderung etwa 1,5 Milliarden Mark (767 Mio. Euro). Insgesamt erhielten im vergangenen Jahr mehr als 4.000 Unternehmer, Existenzgründer und Freiberufler einen TAB-Förderbescheid, dazu kommen 3.600 Bescheide der Wohnungsbauförderung.
Nach dem 1. Schritt - der Investition in neue Maschinen und Anlagen - helfen Ausgleichsbank und Aufbaubank jetzt auch beim 2. Schritt, der Markterschließung. So können z.B. ein Werbekonzept, der Aufbau eines Vertriebssystems und die Teilnahme an Messen und Ausstellungen über GuW-Darlehen gefördert werden.

Den größten Anteil am Bilanzwachstum der Aufbaubank hatte die Wohnungsbauförderung: Die Bank bearbeitete im Geschäftsjahr 2000 Bewilligungen über 462 Millionen Mark (261 Mio. Euro) und förderte Bau oder Modernisierung von rund 13.700 Wohnungen. TAB-Vorstand Max v. Heckel: "Die Wohnungsbauförderung wird mehr und mehr zum Wachstumsmotor der TAB und damit zu einer tragenden Säule der Bank".

Auch im laufenden Geschäftsjahr verzeichnet die Thüringer Aufbaubank eine hohe Nachfrage nach Fördermitteln. Im ersten Halbjahr 2001 wurden 450 GA-Zuschüsse in Höhe von rund 287 Millionen Mark (147 Mio. Euro) bewilligt. Im Förderkreditgeschäft rechnet der TAB-Vorstand durch das neue Förderprogramm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung (GuW) im 2. Halbjahr 2001 mit einer deutlichen Belebung.

Die Thüringer Aufbaubank ist die Förderbank des Freistaates. Sie arbeitet wettbewerbsneutral mit Sparkassen, Genossenschaftsbanken und privaten Kreditinstituten zusammen. Seit Gründung der Bank im Jahr 1992 wurden mehr als 56.000 Förderbescheide bearbeitet und rund 17,8 Milliarden Mark (9,1 Mrd. Euro) in den Förderprogrammen der Wirtschafts- und Wohnungsbauförderung bewilligt.

Mit diesen Fördermitteln, die zum überwiegenden Teil an den Thüringer Mittelstand flossen, wurden im Freistaat Investitionen von mehr als 50 Milliarden Mark (25,6 Mrd. Euro) angeschoben.

THÜRINGER AUFBAUBANK
Michael Klughardt
Pressesprecher
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