Technologieförderung boomt: Unternehmen investieren kräftig in FuE

Nr. 14/06 vom 20. Dezember 2006

Ein kräftiges Plus in der Technologieförderung verzeichnet die Thüringer Aufbaubank (TAB): Bis Mitte Dezember bewilligte die TAB 239 Technologieprojekte - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Das zugesagte Fördervolumen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 13 Mio. auf 41 Mio. Euro.

"High-Tech-Unternehmen investieren gegenwärtig kräftig in Forschung und Entwicklung sowie neue Produkte und zeigen damit ihr Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung", sagte der TAB-Vorstandsvorsitzende Matthias Wierlacher. "Wir freuen uns, dass die Förderangebote des Freistaats so stark nachgefragt werden", so Wierlacher weiter.

Der Fördertopf für Technologieprojekte bei der TAB ist dieses Jahr mit rund 48 Mio. Euro (Bewilligungen Vorjahr 28 Mio. Euro) gut gefüllt. Bis Ende Dezember will die Thüringer Aufbaubank alle bereitstehenden Fördergelder bewilligen.

Das bisher geförderte Projektvolumen beträgt 79 Mio. Euro. Die Thüringer Aufbaubank bezuschusst Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Thüringer Unternehmen, Personalausgaben für Innovationsassistenten, Projekte wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen sowie Investitionen zur Einführung neuester Technologien. Auch Verbundprojekte von Thüringer Unternehmen und Forschungsinstitutionen können mit einer Förderung rechnen.

Im Fokus der Förderung stehen in der einzelbetrieblichen Technologieförderung die Bereiche Optik, der Werkzeug- und Spezialmaschinenbau, die Medizin- und Meßtechnik, Software sowie die Entwicklung und Herstellung elektronischer Bauelemente.

Die Fresnel Optics GmbH aus Apolda investiert in ein "Rapid Prototyping" - Zentrum für hochpräzise Kunststoffoptiken und will damit neue Märkte erschließen - für dieses Projekt gab es eine Unterstützung vom Freistaat. Auch die Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung e.V. in Schmalkalden konnte sich über einen Förderbescheid freuen. Die Förderung ist für die Entwicklung neuer Beschichtungstechnologien im Hochleistungswerkzeugbau bestimmt. Ein Projekt des beim CiS Instituts für Mikrosensorik in Erfurt angesiedelten Solarzentrums zur Verbesserung des Wirkungsgrads von Solarzellen wurde ebenfalls gefördert.

Michael Klughardt
- Pressesprecher -
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