Fördermöglichkeiten für energetische Sanierung stark ausgebaut

MEDIENINFORMATION
vom 17. Oktober 2012

Wohnungsbauförderung mit der Aufbaubank

EIN HAUS PRO TAG / FÖRDERMÖGLICHKEITEN FÜR ENERGETISCHE SANIERUNG STARK AUSGEBAUT

Erfurt. Die Programme der Thüringer Aufbaubank (TAB) zur Förderung der eigenen vier Wände werden auch in diesem Jahr gut nachgefragt: Bis 30.09.2012 konnte ein Antragseingang für die staatlichen Förderprogramme im Eigenheimbereich von rund 9,8 Millionen Euro verzeichnet werden, über 270 Darlehen wurden vergeben. Das heißt: Rund alle 24 Stunden wird mit Hilfe der Bank im Freistaat ein Eigenheim gebaut, gekauft oder modernisiert.

Insgesamt investieren die Häuslebauer mit Hilfe des Freistaates Thüringen und der Aufbaubank rund 30 Mio. Euro – davon profitieren auch das Thüringer Handwerk und die Bauwirtschaft. Vermehrt wird in die Modernisierung der eigenen vier Wände investiert: Hier wurde ein Darlehensvolumen von rund 3,5 Mio. Euro erreicht. Bei der Modernisierungsförderung gibt es praktisch keine Einschränkungen. So können z.B. ein neues Dach, neue Fenster oder neue Elektroinstallationen finanziert werden.

"Wir freuen uns, dass die Modernisierungsdarlehen so gut nachgefragt werden", sagte Michael Schneider, Vorstand der Thüringer Aufbaubank. "Für energetische Sanierungen bieten wir weitere, spezielle Förderprogramme an. Dies ist ein guter Weg, um sich gegen die steigenden Energiekosten zu wappnen", so Schneider weiter.

Die Förderdarlehen der Aufbaubank sind vor allem für Familien mit mittleren Einkommen bestimmt. Finanziert werden anteilig der Bau, Kauf oder die Modernsierung der eigenen vier Wände. In der Bauförderung finanziert die Bank 50.000 Euro und ergänzt so die Finanzierung der Banken und Sparkassen. Bei Modernisierungen liegt der maximale Darlehensbetrag bei 75.000 Euro bzw. 80 Prozent der Kosten. Für den Bau oder Kauf eines Eigenheims in den Thüringer Innenstädten bietet das staatliche Wohneigentumsprogramm (WEP) besonders günstige Konditionen.

Für 2012 stehen noch Fördermittel zur Verfügung, die bis zum 31.12.2012 bewilligt werden können. Ansprechpartner sind die Wohnungsbauförderstellen der Landkreise und kreisfreien Städte.

Weitere Informationen unter www.aufbaubank.de

Olaf Rühmeier
– Pressesprecher -
0361 / 7447-268