„Klima Invest“: Über 15 Millionen Euro für effiziente Gebäude, klimafreundliche Mobilität und Klimaanpassung

Kommunaler Klimaschutz - KlimaInvest
Thüringens Gemeinden und Landkreise schöpfen die Landesfördermittel für Klimaschutz und Klimaanpassung aus. Das geht aus aktuellen Zahlen zum Förderprogramm „Klima Invest“ des Thüringer Umweltministeriums hervor. Hinter den seit Jahresbeginn 2018 eingegangenen 312 Förderanträgen stehen Investitionen von über 15,5 Millionen Euro, für 2020 stehen weitere 6 Millionen Euro bereit.

Mit den bisherigen Maßnahmen wurden bereits rund 12.000 Tonnen CO2 und fast 3 Millionen kWh Energie eingespart. Zuschüsse flossen auch in Einstiegsberatungen sowie erste kleinere Investitionen, z.B. den Austausch von Beleuchtung oder Wärmedämmung von Gebäuden. Zudem fließt Geld in konzeptionelle Vorarbeiten für Klimaschutz und Klimaanpassung. Die Stadt Weimar setzt mit Unterstützung des Programms erstmals auf eine Baumleitplanung für das städtische Grün.

Ein besonderes Vorhaben steht in der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt an. Mit Mitteln des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz durch Radverkehr“ soll der „Landweg Thüringer Becken“ auf einem alten Bahndamm bis nach Straußfurt entstehen. Der Radweg ist durch „Klima Invest“ kofinanziert.

Hintergrund zur Förderung des kommunalen Klimaschutzes

Anträge zur Förderung können bei der Thüringer Aufbaubank gestellt werden. Die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur steht beratend zu Seite. Die Richtlinie des Landes soll Thüringer Gemeinden und Landkreise in die Lage versetzen, in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung konzeptionell aber auch mit konkreter Umsetzung tätig zu werden. Weiter soll durch die Kombination die Förderung des Bundes verstärkt in Anspruch genommen werden. Die Förderung kommt den Gemeinden und Landkreisen Thüringens vor Ort zu Gute und trägt damit zu deren zukunftsfähiger Entwicklung bei.

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