Wohnraumförderung - Mietwohnraum - Modernisierung und Instandsetzung von Mietwohnungen, Programmjahre 2018 bis 2020

Was wird gefördert



Förderung der Modernisierung und Instandsetzung von Mietwohnungen

Eine Vielzahl von Wohnungen genügt zeitgemäßen Wohnansprüchen nicht. Um diesen Mangel zu beheben und zugleich Wohnraum dem Markt zu sozial verträglichen Mieten wieder zur Verfügung zu stellen, fördert das Land Thüringen Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen.

Was/welche Vorhaben wird/werden gefördert:

  • bauliche Maßnahmen an und im Gebäude und innerhalb von Wohnungen, die den Gebrauchswert erhöhen
  • Maßnahmen der modernisierungsbedingten und/oder technisch notwendigen Instandsetzung
  • heizenergiesparende Maßnahmen
Lassen Sie sich von uns beraten!

  • Yvonne Samland und Robert Werner freuen sich auf Ihren Anruf unter
Tel. Nr. 0361/7447-123

  • Einer anschließenden Programmanmeldung beim Thüringer Landesverwaltungsamt steht dann nichts mehr im Weg.
  • Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Die Baumaßnahme darf grundsätzlich erst nach Bewilligung der Fördermittel begonnen werden.



Wer wird gefördert

Antragsberechtigt sind natürliche Personen und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts als Eigentümer und sonstige Verfügungsberechtigte der zu fördernden Mietwohnungen.

Die Einkommensgrenzen in der Mietraumförderung

Issp klein Einkommensgrenze

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Gegebenenfalls können sich die oben genannten Beträge noch erhöhen um:

  • erhöhte Werbungskosten
  • Kinderbetreuungskosten
  • 5.000 EUR: junge Ehen: bis Ablauf 10. Kalenderjahr nach Eheschließung/Eintragung der Lebenspartnerschaft
    und keiner der Antragsteller hat bereits das 40. Lebensjahr vollendet
  • 4.500 EUR: Haushalte mit mindestens einer Person mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50


Wie viel wird gefördert

Konditionen
Förderhöhe Die Förderung (Baudarlehen und Baukostenzuschuss) kann bis zu 80 % der förderfähigen Kosten betragen.
Zins
  • zinslos während der gesamten Darlehenslaufzeit
Tilgung
  • i. d. R. innerhalb von 20 Jahren (in Ausnahmefällen innerhalb bis zu 30 Jahren)
Verwaltungskosten (Basis: Darlehensnennbetrag)
  • einmalig: 1,5 %
  • laufend: 0,5 % p.a. bzw. 0,25 % (Senkung nach der Hälfte der planmäßigen Laufzeit)
Sicherung
  • dingliche Sicherung an rangbereiter Stelle
Belegungsbindung
  • 15 Jahre
    Ausnahmen: „Schlichtsanierungen“ (weniger als 250 EUR Fördermittel je m² Wohnfläche, Modernisierungsumlage kleiner als 0,50 EUR je m² Wohnfläche)
Mietpreisbindung

Kategorie I 5,90 EUR/m² - Erfurt, Weimar, Jena
Kategorie II 5,65 EUR/m² - Gemeinden > 20.000 Einwohner
Kategorie III 5,20 EUR/m² - Gemeinden ≤ 20.000 Einwohner

Eigenleistung
  • i. d. R. mind. 20 % der förderfähigen Kosten (in besonders begründeten Fällen auch geringere Eigenleistung, jedoch mind. 10% der förderfähigen Kosten)
Zuschüsse
  • bis 15 % Baukostenzuschuss: wird im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsberechnung eine notwendige Bewilligungsmiete errechnet, die über die o. g. Miete hinausgeht, wird ein Baukostenzuschuss in der Höhe gewährt, wie dieser zur Erlangung der o. g. Miete notwendig ist
  • 15 % Tilgungszuschuss: bei freiwilliger Verlängerung der Belegungsbindung um 5 Jahre
  • 10 % Tilgungszuschuss: bei einer barrierefreien bzw. behindertengerechten Ausstattung der zu fördernden Wohnungen
  • 10 % Tilgungszuschuss: bei einer Unterschreitung der Grenzwerte der EnEV um mind. 40 %
sonstige Fördergrundsätze / Konditionen
  • max. 1.200 EUR je Quadratmeter Wohnfläche der Mietwohnung
  • es werden in der Richtlinie keine Verschärfungen der EnEV vorgenommen
  • in die Wirtschaftlichkeitsberechnung ist ein Mietausfallwagnis und kann eine Eigenkapitalverzinsung in Höhe von jeweils max. 2 % einbezogen werden
  • noch mehr Details finden Sie in der Richtlinie