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Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' (GRW)

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Was wird gefördert

Ab dem 1. Juli 2014 startet die GRW-Förderung in die neue Förderperiode 2014 – 2020. Mit ihr gehen neue Förderregularien auf EU-, Bundes- und Landesseite einher. Neue Förderanträge sowie in der alten Förderperiode nicht mehr bewilligte Anträge müssen nach dem neuen Förderrecht bewertet werden. Die neuen Förderkonditionen werden im Folgenden kurz dargestellt.


Hinweise zur Antragstellung

Anträge in der Gemeinschaftsaufgabe stellen Sie bitte über unser Online-Portal. Ihr Vorteil: Sie sparen Zeit und können sich jederzeit über den aktuellen Stand Ihres Förderantrages informieren.

Abrufanträge für Fördergelder aus bereits bewilligten GRW-Anträgen können Sie ebenfalls bearbeiten und verwalten.
Zum Portal: https://portal.aufbaubank.de



Gegenstand der Förderung

  • Ansiedlung einer neuen Betriebsstätte
  • Sonstige Errichtung einer neuen Betriebsstätte
  • Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte (nur bei KMU)
  • Diversifizierung der Tätigkeit einer Betriebsstätte, sofern die neue Tätigkeit nicht dieselbe oder eine ähnliche Tätigkeit wie die früher in der Betriebsstätte ausgeübte Tätigkeit ist
  • Aufbau eines Kooperationsnetzwerkes / Clustermanagement
  • Bauinvestitionen von wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen

Förderfähige Kosten

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der zum Investitionsvorhaben zählenden, von Dritten erworbenen, im abnutzbaren Anlagevermögen aktivierungspflichtigen Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens (Verbundene oder sonst wirtschaftlich, rechtlich oder personell verflochtene Unternehmen gelten nicht als Dritte im Sinne dieser Richtlinie). Anschaffungskosten von geleasten und gemieteten Wirtschaftsgütern unter bestimmten Voraussetzungen.

Es werden nur Nettobeträge gefördert.

Nicht förderfähige Kosten
  • Erwerb von Grundstücken
  • Investitionen, die der Ersatzbeschaffung dienen
  • gebrauchte Wirtschaftsgüter
  • immaterielle Wirtschaftsgüter
  • Wirtschaftsgüter, die nach Anschaffung und Herstellung wieder verkauft und über Leasing oder Miete zurück geleast oder gemietet werden
  • gezahlte Baukostenzuschüsse
  • Gebühren aller Art
  • PKW, Kombifahrzeuge, LKW, Omnibusse, Luftfahrzeuge, Schiffe und Schienenfahrzeuge sowie sonstige Fahrzeuge, die im Straßenverkehr zugelassen sind und primär dem Transport dienen
  • geringwertige Wirtschaftsgüter nach § 4 Abs. 3 EStG sowie Wirtschaftsgüter, die nach § 6 Abs. 2a EStG im "Pool" aktiviert werden
  • Wirtschaftsgüter, deren Anschaffung und Herstellung zur Durchführung des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes am Investitionsort nicht erforderlich sind (z.B. Kunstgegenstände, Richtfeste, etc.)
  • Eigenleistungen
  • Finanzierungen aller Art
  • Versicherungen
  • Umsatzsteuer
  • in Rechnungen ausgewiesene Skonti und Rabatte, unabhängig von ihrer Inanspruchnahme
  • Wirtschaftsgüter, deren Anschaffung und Herstellung mit einer Rechnung unterlegt ist, die einen Rechnungsbetrag in Summe von 1.000 € (netto) nicht übersteigt.
  • sämtliche der Stromerzeugung dienende Anlagen, bei denen es sich nicht um eine Demonstrationsanlage handelt, die auf einer in der Betriebsstätte neu entwickelten Technologie basiert

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Wer wird gefördert

Betriebsstätten des produzierenden Gewerbes sowie bestimmte Dienstleister, deren Umsatz überwiegend (zu mehr als 50%) aus der Tätigkeit gemäß Positivliste (siehe Anlage 2 der GRW-Richtlinie) erzielt wird oder deren überregionaler Absatz im Einzelfall nachgewiesen wird.

Betriebsstätten zur Herstellung von Back-, Fleisch- und Wurstwaren können nur dann gefördert werden, wenn die in der Betriebsstätte hergestellten Güter tatsächlich überwiegend überregional abgesetzt werden.

Der Aufbau und die Entwicklung von Kooperationsnetzwerken und Clustern kann gefördert werden, wenn der Freistaat Thüringen an der Realisierung ein erhebliches wirtschaftspolitisches Interesse hat.

Gemeinnützige, außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen in Thüringen sind ebenfalls förderfähig.

Investitionsvorhaben in Betriebsstätten des Tourismusgewerbes können gefördert werden, wenn der Freistaat Thüringen an deren Verwirklichung ein erhebliches tourismuspolitisches Interesse hat.



Ausgeschlossen sind grundsätzlich:

  • Herstellung von Druckerzeugnissen
  • Herstellung von Ersatzbrenn-, -heiz- und -kraftstoffen
  • baunahe Wirtschaftszweige
  • Veranstaltung von Kongressen
  • Betriebswirtschaftliche und technische Unternehmensberatung
  • Markt- und Meinungsforschung
  • Werbeagenturen
  • Großhandel mit Gebrauchtwaren sowie Altmaterialien und Reststoffen
  • Unternehmen mit mehr als 30% Leiharbeitern
des Weiteren:
  • Baugewerbe
  • Land- und Forstwirtschaft, Aquakultur und Fischerei
  • Eisen- und Stahlindustrie
  • Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden
  • Energie- und Wasserversorgung
  • Einzelhandel
  • Transport- und Lagergewerbe
  • Krankenhäuser, Kliniken, Sanatorien o.ä.
  • Kunstfaserindustrie
  • Flughäfen
  • Unternehmen in Schwierigkeiten

Zuwendungsvoraussetzungen

Gefördert werden kann, 
  • wenn entweder durch das Investitionsvorhaben neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die mit betriebsangehörigen Beschäftigten besetzt sind, deren Jahresbruttolohn (ohne AG-Anteil) mindestens 25.000 Euro beträgt oder
  • wenn durch das Investitionsvorhaben die vorhandenen Arbeitsplätze gesichert werden und der durchschnittliche Jahresbruttolohn aller betriebsangehörigen Beschäftigten (ohne Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder) nach Abschluss des Investitionsvorhabens fünf Jahre lang jährlich um 20% über der durchschnittlichen Lohnentwicklung des Vorjahres ansteigt.
  • wenn der Antrag vor Investitionsbeginn bei der Thüringer Aufbaubank gestellt wurde
  • wenn das Unternehmen mehr als 50 % seines Umsatzes aus einer förderfähigen Tätigkeit erzielt
  • wenn die Finanzierung der Investitionsvorhaben gesichert ist (Vorlage einer vorbehaltlosen Durchfinanzierungsbestätigung)
  • wenn das  Investitionsvolumen mindestens 250.000 EUR beträgt.


Investitionen in bestehende Betriebsstätten können nur gefördert werden, wenn die Anzahl der zu Investitionsbeginn bereits vorhandenen Dauerarbeitsplätze nach Abschluss des Investitionsvorhabens um mindestens 15% erhöht wird (Teilzeitarbeitsplätze sind anteilig zu berücksichtigen) oder der auf ein Jahr bezogene Gesamtinvestitionsbetrag den Durchschnitt der handelsrechtlich planmäßigen Abschreibungen in den letzten drei Geschäftsjahren um mindestens 50% übersteigt.

Beginn des Investitionsvorhabens ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden schuldrechtlichen Lieferungs- und Leistungsvertrages. Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß Abschnitt 3 der HOAI gelten nicht als Beginn des Vorhabens. Um eine Abgrenzung zu weiteren Leistungsphasen sicher stellen zu können, müssen diese Leistungsphasen in einem gesonderten Vertrag abgeschlossen werden.

Antragsteller aus dem Bereich Tourismusgewerbe haben die Möglichkeit, ihr geplantes Vorhaben vor einer offiziellen Antragstellung dem Förderausschuss Tourismus vorzustellen. Wird das Vorhaben durch den Förderausschuss positiv bewerten und erfolgt die Antragstellung auf Fördermittel für dieses Vorhaben innerhalb von 12 Monaten ist keine erneute Prüfung durch den Förderausschuss Tourismus erforderlich. Bitte nutzen Sie für die Darstellung Ihres Vorhabens die im Download verfügbaren "Hinweise zum Inhalt des Tourismuskonzeptes".

Antragsvoraussetzungen für wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen:
- die FuE auf wissenschaftlichen oder technischen Gebieten betreiben,
- die qualifizierte wissenschaftliche Mitarbeiter/innen beschäftigen,
- die vorrangig auf FuE-Leistungen für KMU ausgerichtet sind,
- deren FuE-Anteil mindestens 70 Prozent der Gesamtleistung beträgt und
- die keine institutionelle Förderung aus öffentlichen Haushalten erhalten.
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Wie viel wird gefördert

Maximale Subventionswerte:

Kleine Unternehmen
35 %
mittlere Unternehmen
25 %
große Unternehmen
15 %

Bemessungsgrundlage sind die nach der Richtlinie des Freistaats Thüringen förderfähigen Kosten.


Ansiedlungen: 

Ansiedlungen können mit einem Zuschuss unter Berücksichtigung anderer in Anspruch genommener öffentlicher Finanzierungsmittel bis zur Höhe des maximal zulässigen Subventionswertes gefördert werden.


Sonstige Investitionen (außer Ansiedlungen):

Basisfördersatz

Kleine Unternehmen
20 %
mittlere Unternehmen
15 %
große Unternehmen
10 %


Zuschläge zum Basisfördersatz

Der Basisfördersatz kann bei Vorhaben, an denen ein besonderes strukturpolitisches Interesse besteht, um bis zu 15 Prozent-Punkte bis zur Höhe des maximal zulässigen Subventionswertes angehoben werden.

Die Zuschläge werden anhand eines Zuschlagsystems berechnet.

Betriebsstätten, die mehr als 30% Leiharbeiter beschäftigen, erhalten keine Förderung. Unternehmen mit mehr als 10% Leiharbeitern können mit maximal 10% gefördert werden.

Für wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen gelten die Reglungen des aktuellen Koordinierungsrahmens, Nr. 2.9.

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Alle Downloads für dieses Förderprogramm zusammengefasst
Gemeinschaftsaufgabe - gesamt [zip | 7.4 mB]
Downloads für dieses Förderprogramm
Richtlinie (2 Dateien)
Antragsunterlagen (13 Dateien)
Ergänzende Regelungen bei der Gewährung von Zuschüssen aus dem EFRE für Bewilligungen in der Förderperiode 2007-2013 (1 Dateien)
Abrufanträge (5 Dateien)
Verwendungsnachweise (4 Dateien)

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Dieses Programm wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
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